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Rasen vertikutieren

Unter bestimmten Bedingungen muß der Rasen vertikutiert werden. Bei liegengebliebenen Schnittgut, stehenden Feuchtigkeit oder abgestorbenen Pflanzenteilen, kann es zu dem sogenannten Rasenfilz kommen. Aufgrund dieser Filzschicht, kann der Rasen nicht vernünftig atmen. Nährstoffe können nur schwer in den Boden eindringen. Auch Luft und Wasser kommen nur schwer an die Wurzeln des Rasens.
Durch die erhöhte Feuchtigkeit, wird die Entwicklung von Moos gefördert.

Mindestens einmal im Jahr sollte man vertikutieren. Man sollte einmal in Längs- und einmal in Querrichtung vertikutieren. Dabei wird nicht der Rasen beschädigt, sondern nur das abgestorbene Material abgetragen. Dadurch können wieder Nährstoffe und Wasser an die Wurzeln gelangen. Dadurch wird der Rasenwuchs beschleunigt und die Rasendichte nimmt zu.
Der Rasen sollte zwischen April und Oktober vertikutiert werden. Der Rasen sollte zuvor gemäht worden sein.
Eine optimale Rasenhöhe ist 3 bis 5 cm. Liegt ein starker Moosbefall vor, sollte man den Rasen vorher mit Eisendünger behandeln. Das Moos verbrennt und läßt sich leichter durch das Vertikutieren entfernen. Entstehen kahle Flächen, sollte man Rasen neu anlegen. Auch wenn es länger trocken bleibt, sollte man wässern, da nun der boden schneller austrocknen kann.
Den Rasenfilz kann man mit dem Rasenmäher abtragen. Das schont die Arme ;-) In die Rillen vom Vertikutierer kann man dann wieder Rasen ansähen.



Aktualisierung: 2008/11/13 - 16:53 / Redakteur: Webmaster
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