Kompost und Abfälle

(C) Maria Lanznaster
Wer ein größeren Garten hat, sollte sich einen Kompost anlegen. Er dient dazu den natürlichen Kreislauf zu erhalten. Man nennt den Kompost auch das schwarze Gold des Gärtners. Guter Kompost duftet nach Wald.
Jedoch gehört nicht alles in den Kompost, was aus der Küche kommt. Z. B. dürfen keine gekochten Lebensmittel oder Fleisch auf den Kompost. Es können Ungeziefer angelockt werden und durch Salze und Gewürze können die Microorganismen negativ beeinflußt werden.
Weiterhin ist sollte man auf die richtige Feuchtigkeit achten. Gerade im Sommer kann es schnell zum austrocknen kommen. Daher ständig kontrollieren und gegebenenfalls Wasser geben. Ebenfalls sollte man für eine gute Durchlüftung sorgen, da es sonst zu einem anaeroben (ohne Sauerstoff) Vorgang kommt.
Das gewonnene organische Material unterstützt die Blütenpracht und spart Kosten. Die Pflanzen entwickeln sich positiver und bringen höhere Erträge.
Man unterscheidet zwischen zwei verschiedenen Kompostsystemen. Einmal den klassischen Komposthaufen und einmal die Thermokomposter. Bei dem klassischen Komposter, kann es bis zu 3 Jahre dauern, bis das Material kompostiert ist. Während die Thermokomposter bereits nach einem vierteljahr brauchbare Ergebnisse liefern. Sie verfügen häufig über einen doppelwandigen Aufbau, der fast unabhängig von den Außentemperaturen, eine gleichmäßige und schnell Kompostierung zuläßt. Daher ist es absolut sinnvoll, sich für einen Thermokomposter zu entscheiden, wenn man schnell und effektiv eine Kompostierung durchführen möchte.